Leni & Hansi
12. November 2018
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Wie ich zum Kickboxen gekommen bin!

Wie ich zum Kickboxen gekommen bin?

und sich mein Leben danach verändert hat…

Ich war schon als Kind ein Fan von Kampfsportarten. Als Grundschülerin war ich angemeldet bei Taekwondo. Leider kam ich nicht sehr weit (gelber Gürtel), da mein Vater nicht mehr wollte, dass ich gemischt (m/w) trainiere. Als Kind muss ich das so sehr zu Herzen genommen haben, dass meine Liebe zum Kampfsport immer größer wurde.

Erst mit 30 Jahren hatte ich dann endlich – nach langer Recherche – ein Gym gefunden wo ein Kickbox-Training für Frauen starten sollte. Ich fragte immer wieder bei Kickboxen Rosenheim wegen dem Start des Frauenkurse an. Endlich gab es grünes Licht und Rabia und ich meldeten uns, als einer der ersten Frauen im Frauenkurs, beim Kickboxen Rosenheim an.

Auch wenn ich mich eigentlich nach einem Muay Thai – Kurs in Rosenheim umgeschaut hatte, war ich von der ersten Stunde an ein Kickboxen-Fan. Der Trainer war super! Ein Drill-Instruktor – genauso wie ich es mir vorgestellt hatte!

Anfangs hatten wir sogar Einzeltraining mit dem Trainer, da nicht sehr viele Frauen angemeldet waren. Jetzt im Nachhinein vermisse ich die Anfangszeiten ungemein. So ein Einzeltraining mit dem Trainer ist ein Privileg!

In den ersten Trainingsstunden hatte ich extreme Konditionslücken und fühlte mich auch Null Boxer-Like. Mein Stand, meine Schläge, meine Kicks alles sah aus wie Ballett. Dennoch war ich hellauf begeistert. Alle meine struggles, alltägliche Proplemchen waren nach der ersten Trainingseinheit vergessen.

Die Trainingseinheiten wurden immer intensiver und ich fühlte mich immer fitter, schneller, stärker und besser. Habe kaum eine Trainingsstunde ausgelassen, im Gegenteil: Ich hatte nun mehr nicht nur beim Frauenkickboxen trainiert, sondern auch im gemischten Training mit trainiert.

Mein Wochenplan war komplett durchstrukturiert. Nach der Arbeit fuhr ich mit dem Fahrrad direkt zum Gym und vom Gym nach Hause. Freizeit gab es erst am Wochenende. Am Wochenende wurden auch neue Songs auf die Trainingsliste gesetzt, damit die Woche mit motivierender Musik starten kann.

Das Kickboxen hatte mein Leben komplett verändert. Ich fühlte mich von Anfang an erfüllt. Es war die Sportart nach der ich jahrelang gesucht hatte – ausgenommen Schwimmen (meine zweite Leidenschaft). Das Training machte mich glücklich auch wenn ich nach jeder Trainingseinheit etliche Hämatome hatte und ich mich jedes Mal über einen Ganzkörpermuskelkater beklagte.

Durch Selbstdisziplin, gesunden Kampfgeist und Durchhaltevermögen hatte ich mir eine innere Zufriedenheit erarbeitet. Nicht nur das: Ich war auch eine ausgeglichenere, selbstbewußtere Gülsüm! 

Eigentlich lief alles super! Doch dann kamen zwei schlimme Sehnenrisse, die mich komplett aus dem Konzept warfen.

Nach dem ersten Sehnenriss und langer Trainingspause ging ich mit hoher Motivation wieder ins Training.

Was soll ich sagen: Inzwischen hatte sich einiges im Gym verändert. Ich hatte keine positiven Vibes mehr und der zweite Sehnenriss folgte im letzten Training bei Kickboxen Rosenheim.

Danach kam die Kündigung meinerseits – aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen. 

Was danach folgte, erfährt ihr im nächsten Blogbeitrag.

My Life. My Choice.